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Zwei Medaillen und eine DM-Norm bei den Bayerischen

Erding - Mit sieben Athleten war der TSV 1860 Ansbach in Erding bei den Bayerischen Meisterschaften am Start. Mit zwei Bronze-Medaillen und einer DM-Norm waren zwar einzelne Ergebnisse sehr erfreulich, rundum zufrieden konnte der TSV Ansbach aber keineswegs aus Erding abreisen.

Lukas Kleinschrodt wollte als Erster der U18-Meldelisten im Stabhochsprung und 110-m-Hürdenlauf vorher im Weitsprung eigentlich nur als Zugabe starten. Schon im ersten Versuch flog der Ansbacher auf 6,42 m und übernahm kurzzeitig die Führung. Nach diesem Versuch spürte Kleinschrodt einen Schmerz im Hüftbereich und musste nach vergeblichen Bemühungen noch einmal anzulaufen den Wettkampf abbrechen. Der einzige Weitsprungversuch reichte für Kleinschrodt letztendlich zur Bronzemedaille. Allerdings waren die Muskelschmerzen derart hartnäckig, dass der 4,30-m-Stabhochspringer tatenlos zusehen musste wie der Stabhochsprungtitel mit 4,00 Metern wegging und die Siegerzeit im 110-m-Hürdenlauf hinter seiner Meldeleistung blieb. Ein Start bei der Deutschen Meisterschaft in zwei Wochen scheint für Kleinschrodt derzeit fast ausgeschlossen. Die Wertschätzung für seine Leistungen in dieser Saison erfuhr Lukas Kleinschrodt allerdings nach den Wettkämpfen, denn die Landestrainer im Stabhochsprung, Hürdenlauf und Mehrkampf warben ihn für ihre Kader. Gemeinsam einigten sich alle dann auf den Stabhochsprungkader mit Möglichkeiten zum Stützpunktraining in anderen Disziplinen.

Stabhochspringerin Franziska Karl zeigte sich in der U20 trotz leichter Knöchelbeschwerden am Tag nach ihrer Abiturfeier wieder in Medaillenform. Mit hoch überflogenen 2,95 m war Bronze für die 17-jährige sicher. Auch bei der Einstellung der Bestleistung von 3,10 m kam Karl gut über die Latte, der nachfallende Stab machte den Sprung aber ungültig.

  • Franziska Karl Bronze U20 Siegerehrung
  • Franziska Karl Bronze U20
  • Jared Halbig 800 Und 1500
  • Rebecca Karl DM Quali 800 M
  • Marie Clausen Dreisprung
  • Rebecca Karl 400 M Hürden
  • Lukas Kleinschrodt Stab Hürden Landestrainer

    Rebecca Karl trat als jüngerer Jahrgang der U18 als siebte der Meldeliste im 800-m-Lauf an. Das typische Meisterschaftsrennen begann in einem dichten Pulk mit 35 Sekunden bei 200 Metern recht zögerlich. Die Favoritinnen zogen dann aber kontinuierlich das Tempo an und Rebecca Karl kam mit verhaltenen 69 Sekunden als fünfte durch die erste Runde. Bei der weiteren Tempoforcierung hielt die 15-jährige lange diese Platzierung und spurtete eingangs der Zielgeraden nach ihrer bislang stärksten Schlussrunde mit neuer Bestzeit noch auf Platz vier vor. Ihre 2:18,01 sec sind eine Verbesserung um neun Zehntel und damit nach den 3000 Metern für Rebecca Karl die zweite Norm für die Deutschen Meisterschaften. Ob es schon im ersten U18-Jahr für eine Teilnahme reicht werden die nächsten Tage zeigen, denn die Felder sind heuer auf die stärksten 20 bzw. 24 gemeldeten Athleten begrenzt.

    Rang vier gab es auch für Hochspringer Filip Hofmann bei den Männern. Der Ansbacher begann mit sicheren 1,80 m und überquerte auch 1,85 m problemlos. Die für die Medaillenränge nötigen 1,90 m waren an diesem Tag für den ehemaligen Bayerischen U20-Meister aber nicht zu überwinden.

    Bei den Frauen erreichte Jenny Vogt mit 39,81 m den sechsten Platz im Speerwurf. In einem engen Werferfeld, bei dem Bestleistungen wie bei den anderen Speerwurfklassen kaum erreicht wurden, hatte die Ansbacherin zwar mehrere Würfe knapp unter der 40-m-Marke, als Silbermedaillengewinnerin des Vorjahres hätte der Speer von Vogt für eine Podestplatzierung aber jenseits dieser Linie landen müssen.

    Kondition für einen Doppelstart hatte U18-Läufer Jared Halbig. Eine wuchtige Verbesserung um 35 Sekunden auf 4:27,18 min brachte für den Ansbacher im 1500-m-Lauf Platz sechs. Wie alle Ansbacher Meisterschaftsläufer dieser Saison imponierte Halbig mit seinem Spurt bei dem er noch einen Platz gut machen konnte. Gleich zwei Plätze sprintete Halbig auf den letzen 100 Metern seines 800-m-Laufes nach vorne. Nahe der Bestzeit liegende 2:09,55 sec bedeuteten in einem anfangs sehr verhaltenen Meisterschaftslauf Rang acht.

    Marie Clausen brachte im Dreisprung der U18 keine Konstanz in ihren Anlauf. Bei den gültigen Versuchen fehlte ein halber Meter zum Brett, mit höherem Anlauftempo übertrat die Ansbacherin. So stand am Ende 9,17 m und Rang elf in der Ergebnisliste.

     

     

     

     

    Tags: Bayerische Meisterschaften, Erding